// Antinazi-Demo auch am 18.02. in Dresden

Wie schon am 13.02.2012 sind auch heute Morgen Busse von Darmstadt aus in Richtung Dresden aufgebrochen. Der sogenannte „Trauermarsch“ am Montag wurde erfolgreich blockiert, sodass die Rechten nach kurzer Route wieder aus der Stadt geleitet wurden. Unsere Gegendemonstrant_innen konnten den friedlichen Protest Medienberichten zufolge voll umsetzen. Es herrschte euphorische Stimmung an den Blockadepunkten, es wurde getanzt, gesungen und diskutiert.

Die breiten Proteste der letzten Jahre zeigen ihre Wirkung!

Die breiten Proteste der letzten Jahre zeigen ihre Wirkung, denn eine europaweite Mobilisierung der Nazis zu einem großen Aufmarsch am auf den Trauermarsch folgenden Samstag bleibt dieses Jahr scheinbar aus. Es wird allerdings mit Spontandemos gerechnet, die es zu verhindern gilt. Seitens des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ ist für den 18. Februar zudem eine Großdemonstration gegen staatliche Repression und die Kriminalisierung von Antifaschist_innen geplant.

Wir danken allen Demonstrant_innen, die sich gegen die braune Plage stellen! Ihr zeigt Flagge für viele Zuhausegebliebene.

Mitlesen könnt ihr hier: http://ticker.dresden-nazifrei.com/index.html

// 91. Senat am 15.2.2012

Der Bericht lässt sich nur aus dem Uninetz lesen, bitte ggf. per VPN verbinden.

// Günstiges Wasser in der Mensa

Ein erster Schritt in die richtige Richtung: Mensen bieten günstiges Mineralwasser an

Das Studentenwerk hat eingelenkt und bietet ab sofort in den Mensen günstiges Mineralwasser der Marke „Azur“ an. Der Preis liegt im selben Bereich wie im lokalen Supermarkt und ist mit 0,40 € für ein Liter Stilles Mineralwasser mehr als 70% günstiger als das bisher erhältliche Wasser. Zur Zeit gibt es nur Stilles Wasser, entprechendes Wasser mit Kohlensäure soll noch folgen. Zudem hat uns die Leitung des Studentenwerks versichert, dass weiterhin die Möglichkeit eines kostengünstigen Wasserspenders geprüft würde. Leider ist auch das neue Mineralwasser, wie viele andere Getränke auch, nur in den Bistros erhältlich und nicht an den zentralen Essensausgaben. Wir werden weiter an einer Verbesserung der Situation arbeiten, damit neben den übertrieben teuren Markenprodukten auch günstige Alternativen angeboten werden.

Hintergrund:

FACHWERK arbeitet konsequent an einer Verbesserung der Darmstädter Mensen. Dabei haben uns besonders die teueren Markenprodukte in der Mensa gestört, die viele Studierende dazu zwingen ihre eigenen Produkte mit in die Universität zu bringen anstatt sie in der Mensa zu beziehen. Besonderes Augenmerk haben wir dabei auf das Wasser gelegt. Jeder Mensch benötigt davon täglich mindestens 1,5 Liter. Empfohlen werden sogar bis zu 3 Liter. Bei den bisherigen Wasserpreisen bedeutet das Kosten von mehr als 4,00 € pro Tag. Es ist selten, dass ein Mittagessen in der Mensa so viel kostet. Umso verwunderlicher ist, dass gerade das Produkt Wasser fast kostenlos an jedem Wasserhahn erhältlich ist. Viele Studentenwerke in Deutschland bieten sehr günstiges Wasser und teilweise sogar kostenlose Wasserspender an, während in Darmstadt tief in die Tasche gegriffen werden muss. Mit dem nun erreichten günstigen Wasser haben wir ein erstes Zwischenziel erreicht. Wir werden jedoch weiter daran arbeiten auch Wasserspender in den Mensen installieren zu lassen. Denn Leitungswasser ist gesünder, besser kontrolliert und umweltfreundlicher als Flaschenwasser.

Einen Artikel zu diesem Thema findet ihr auch in unserer Kategorie "Themen und Inhalte" und hier

Tipps und Tricks zum richtigen Umgang mit Wasser und der Umweltbilanz von Flaschenwasser findet ihr über die folgenden Links: http://reset.to/act/leitungswasser-statt-plastikwasser http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hahn-oder-flasche-mineralwasser-oder-leitungswasser-1.742606

Wo wir gerade beim Studentenwerk sind… Wenn ihr grundlegende Probleme mit dem Studentenwerk habt wendet euch doch bitte an die studentischen Vertreter im Verwaltungsrat. Ihr erreicht sie unter studentenwerk@asta.tu-­darmstadt.de.

// Kasernenbesichtigung

Gestern (26.1.) fand eine Besichtigung der Jefferson- und der Lincoln-Kaserne statt, im Namen des AStA konnte kurzfristig ein Termin vereinbart werden, zu dem wir auch Interessierte (z.B. aus den Fachschaften) eingeladen hatten.

Einige Fotos und die Presseerklärung dazu findet ihr hier.

Weitere Infos in diesem Text: Wohnungsnot - Leerstand in Kasernen

// Darmstadt fährt nach Dresden!

Block Dresden 2012!

Fahrt zu den Massenblockaden nach Dresden

Auch in diesem Jahr heißt es im Februar: „Nazifrei! - Dresden stellt sich quer!“. Und nicht nur Dresden – denn wir alle sind wieder gefragt zum Gelingen der Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch beizutragen. Wir überlassen den Nazis keinen Meter Straße. Wir blockieren ihren Aufmarsch auch 2012 – Bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!

Auch in diesem Jahr wird es wieder ab Darmstadt Busse geben.

Karten sind ab sofort im Büro des AStA der TU Darmstadt erhältlich.

Die Uhrzeit der Abfahrt am Darmstadium wird an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Rückfahrt aus Dresden erfolgt am Abend des Blockadetages.

Kosten

5€ / 10€ / 15€ (Solidarpreis je nach Möglichkeit)

Infoveranstaltungen

30.01. / 20:00 Uhr / Oettinger Villa 01.02. / 19:00 Uhr / 603qm

Aktionstraining

// Wohnungsnot - Leerstand in Kasernen

Darmstadt braucht mehr günstige Wohnungen!
Das weiß jeder der in den letzten Jahren, insbesondere zum Wintersemester, versucht hat ein Zimmer oder eine Wohnung zu finden. In Statistiken wie zum Beispiel der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ist Darmstadt bei der Miethöhe für Studierende bundesweit auf dem 6. Platz, teurer sind nur München, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Frankfurt. Dazu kommt eine eventuelle Studi-unfreundliche Zweitwohnsitzsteuer ohne sinnvolle Härtefallausnahmen. Doch nicht nur für Studierende ist die Situation schwierig, nach einer Studie müssten jährlich 600 Wohnungen gebaut werden. Davon auch ein großer Anteil Sozialwohnungen, die Warteliste fasst derzeit 2100 Haushalte.

Leider ist der Wohnungsmarkt ein relativ träger Markt, da sich Investitionen erst über Jahrzehnte rechnen und lange Vorlauf- und Bauzeiten kurzfristige Lösungen fast unmöglich machen. Umso bedauerlicher ist es, dass in Darmstadt hunderte von Wohnungen auf den ehemaligen Kasernengeländen bereits geraume Zeit leer stehen und überwiegend sofort bezugsfertig wären.

In der Jefferson Siedlung am Rand von Bessungen gibt es knapp 250 Plätze in Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnungen, die aufgrund der Planungssituation noch vier bis fünf Jahre leer stehen werden. Die Wohnungen sind in gutem Zustand, teilweise erst 2008 renoviert, und zum Schutz vor Frost sogar beheizt. Die Behauptung der Stadt, dass die Siedlung erst für viel Geld hergerichtet werden müssen, ist schlicht und einfach falsch! Die meisten Wohnungen müssten eventuell gestrichen werden, ansonsten werden nur Herd und Kühlschrank benötigt. Eigentlich sind die Wohnungen ideal um mit den doppelten Abiturjahrgängen umzugehen. Leider stellt sich die Stadt bei der Jefferson Siedlung quer, stattdessen könnte man sich vorstellen etwas in der Lincoln-Siedlung zur Verfügung zu stellen, die aber noch dieses Jahr verkauft werden soll. Deswegen will der Besitzer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), nur sehr kurzfristige Mietverträge anbieten.

Taktische Spielereien und angebliche bürokratische Hindernisse blockieren hier eine kurzfristige pragmatische Lösung die allen BewohnerInnen Darmstadt zu gute kommen. Die Streitereien zwischen BImA und Stadt werden auf dem Rücken von uns allen ausgetragen!

Treffen

Wir treffen uns normalerweise zum 1. Café Freiraum im Monat auf . Der 2. Termin ist flexibel.

  • 7.3. 16 Uhr @ 603qm
  • 22.3. 17 Uhr @ Sofaecke AStA
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